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Salü zusammen
Du hast das Chart deines Tieres vor dir. Und dann stehen da Wörter wie Reflektor, Portalkanal, Trigramm. Hä? Willkommen im Club. 😉
Mir ging es am Anfang genau gleich. Ich sass vor Yaros Chart und dachte: Schön bunt. Und jetzt? Darum gibt es diese Seite. Hier findest du die Begriffe, die im Chart deines Tieres auftauchen, kurz erklärt, so wie ich sie dir am Küchentisch erklären würde. Du musst nicht alles auf einmal lesen. Nimm das Chart deiner Fellnase daneben und schau nach, was du gerade brauchst.
Noch kein Chart? Dann rechne es dir zuerst aus. Zwei Minuten, kostet nichts. 👇
Die Aura ist das Energiefeld rund um dein Tier. Sie entscheidet, wie dein Tier auf andere wirkt und wie es die Welt aufnimmt. Du kennst das: Bei manchen Tieren spürst du sofort «der nimmt ALLES auf». Bei anderen «der hat seinen eigenen Motor». Beides ist Aura. Welche dein Tier hat, sagt dir der Typ.
Jedes Chart hat zwei Seiten, und beide werden aus einem anderen Moment berechnet. Die bewusste Seite kommt vom Geburtsmoment. Das ist der Charakter, den dein Tier lebt und von dem es selber weiss. Die unbewusste Seite wird rund 6,6 Tage VOR der Geburt berechnet. Sie steckt im Körper und im Aussehen. Dein Tier kennt diese Seite nicht. Du schon, denn meistens ist es genau die Seite, die du siehst. Bei jedem aktivierten Tor schaust du dann, welcher Planet es gebracht hat und ob es bewusst oder unbewusst ist. In meinem Rechner ist bewusst Teal und unbewusst Kupfer.
Der Bodygraph ist die Körpergrafik im Chart, mit den Zentren, Toren und Kanälen. Beim Menschen steht er aufrecht. Beim Tier liegt er. So wie dein Hund auf allen vieren steht. Siehst du also eine liegende Grafik, ist es eines von zwei Dingen: ein Tier. Oder die Schlafgrafik eines Menschen. Ja, richtig gelesen. Im Schlaf werden wir alle ein bisschen Tier. 😉
Das Chart ist das ganze Bild: Bodygraph, Typ, Tore, Linien und die Geburtsdaten. Mehr brauchst du nicht als Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort deines Tieres. Und ja, es heisst DAS Chart. Sächlich. Wie du es berechnest, steht hier Schritt für Schritt: Wie berechne ich das Chart meines Tieres?
Die Frage, die ich am häufigsten bekomme: «Ich kenne die Geburtszeit nicht. Geht das trotzdem?» Ja. Im Rechner setzt du das Häkchen «Ich kenne die Geburtszeit nicht genau». Dann rechnet er den ganzen Tag durch und zeigt dir auf einem Farbstreifen, welcher Typ zu welcher Uhrzeit herauskommt. Bei vielen Tieren bleibt der Typ den ganzen Tag gleich. Warum? Weil rund 70 Prozent aller Tiere Reflektoren sind. Du möchtest es aber GENAU wissen? Dann teste ich die Geburtszeit deines Tieres energetisch für dich aus. Zum Tierchart Energetisch
Human Design ist das System für uns Menschen. Neun Zentren, 64 Tore, Profile und Autoritäten. Mammalian Design ist die Fassung für Tiere, mit fünf Zentren und 15 Toren. Beides stammt von Ra Uru Hu. Wenn dich jemand fragt, was du da eigentlich machst, darfst du ruhig sagen «Human Design für Tiere». Aber im Chart gilt: Menschen-Deutungen NIE auf dein Tier übertragen. Ein Tor bedeutet beim Tier etwas anderes als beim Menschen.
Ein Kanal verbindet zwei Tore. Sind beide Tore aktiv, ist der Kanal definiert. Und ein Kanal ist ein Geschenk. Eine ganz besondere Aufgabe, etwas Spezielles, das dein Tier ausmacht. Diese Energie ist immer da und immer spürbar. Im Mammalian Design gibt es sechs Tier-Kanäle: 1-8, 5-15, 20-57, 27-50, 28-38 und 42-53. Ein Beispiel? Kanal 28-38 heisst bei mir «Kanal der Sturheit». Tiere damit geben nicht auf. Auch dann nicht, wenn du es dir manchmal wünschst. 😉 Dazu kommen drei besondere Kanäle, die Portalkanäle.
Jedes Tor hat eine Linie von 1 bis 6. Ich erkläre das gerne mit der Kürbissuppe: Das Tor ist die Suppe, die Linie ist die Zutat obendrauf. Kerne, Öl, Chili. Gleiche Suppe, anderer Geschmack. Die Linien 1 bis 3 sind nach innen gerichtet, das Tier ist mit sich selbst beschäftigt. Die Linien 4 bis 6 sind nach aussen gerichtet, das Tier sucht den Kontakt. Und wichtig: Tiere haben KEIN Profil wie wir Menschen. Bei ihnen zählt die Linie am einzelnen Tor.
Mammalian heisst Säugetier. Ra Uru Hu, der Begründer des Human Design, hat dieses System für Tiere entwickelt. Sein Hund Barclay lag damals zu seinen Füssen. Ich arbeite mit Mammalian Design für Hunde, Katzen, Pferde, Kühe und andere Säugetiere. Es gibt auch Charts für andere Lebewesen, aber die behandle ich nicht. Mein Bild dazu: Human Design ist wie eine Zwiebel, Schicht um Schicht. Mammalian Design ist wie ein bunter Blumenstrauss. Alles auf einen Blick.
Das Nicht-Selbst zeigt sich, wenn dein Tier sein Design nicht leben kann. Ein Generator ohne Aufgabe? Frustriert. Ein Projektor, den niemand sieht? Zieht sich zurück oder wird krank. Ein Reflektor in einem unruhigen Haushalt? Wird selber unruhig. Das sind keine Erziehungsfehler. Das sind Zeichen, dass etwas nicht zu seinem Wesen passt.
Ein Zentrum kann farbig oder weiss sein. Farbig heisst definiert. Das Zentrum sendet immer gleich, wie ein Radiosender auf fester Frequenz. Weiss heisst offen. Das Zentrum empfängt, wie ein Radio. Es nimmt auf, was im Raum ist, und verstärkt es. Auch deine Stimmung, wenn du abends gestresst nach Hause kommst. Und jetzt das Schöne am Design, bei Mensch und Tier: Nichts davon ist gut oder schlecht. Es braucht alles.
Ein Penta ist das Chart einer Gruppe von drei bis fünf Wesen. Bei mir dürfen da auch Tiere mitmachen, weil sie genauso Teil der Familie sind. Das Penta zeigt, welche Rolle wer in der Gruppe übernimmt. Und wo es im Alltag knirscht. Bei uns auf dem Hof hat mich das Ergebnis nicht überrascht. Meine Familie schon. 😉
Jedes aktive Tor im Chart kommt von einem Planeten. Sonne, Erde, Mond, Nordknoten, Südknoten, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Jeder davon stand bei der Geburt an einer bestimmten Stelle, und diese Stelle aktiviert ein Tor. Beim Tier gibt es aber nur 15 Tore. Steht ein Planet in einem Tor, das es beim Tier nicht gibt, passiert: nichts. Darum muss beim Tier nicht jeder Planet ein Tor aktivieren. Du musst keine Astrologin sein, um das Chart zu verstehen. Aber es erklärt dir, warum ein Tor bewusst und ein anderes unbewusst ist.
Das ist mein Lieblingsthema. Drei Kanäle im Mammalian Design haben ein Tor beim Tier und das andere Tor nur beim Menschen. Kanal 19-49 steht für Territorium, 12-22 für Freundschaft, 62-17 für Zusammenarbeit. Hat dein Tier Tor 19 und du hast Tor 49? Dann schliesst sich der Kanal zwischen euch beiden. Und wenn dir das Gegentor fehlt? Dann ist eure Verbindung trotzdem genauso stark. Der Kanal ist nur eine von vielen Türen zwischen euch. Liebe und Aufmerksamkeit öffnen jede davon.
Einmal im Jahr steht die Sonne wieder genau dort, wo sie bei der Geburt deines Tieres stand. Das ist der Solar Return, der energetische Geburtstag. Ich erkläre das so: Wenn dein Tier auf die Welt kommt, bekommt es seine Kürbissuppe. Das ist das Geburts-Chart, und das bleibt. Aber jedes Jahr kommt ein anderes Topping drauf. Ein Jahr sind es Kürbiskerne. Ein Jahr Brotwürfel. Ein Jahr ein bisschen mehr Curry. Die Suppe bleibt dieselbe, der Geschmack ändert sich. Willst du jedes Jahr wissen, welchen neuen Geschmack dein Tier bekommt? Dann ist das der Solar Return. Hast du Interesse? Dann schreib mir. 👇
Die Tore sind das Herzstück im Chart. Sie zeigen, was deinem Tier wirklich wichtig ist und warum es sich so verhält. Beim Menschen gibt es 64 Tore, beim Tier 15. Hier alle fünfzehn:
Individualität (1), Muster (5), Richtung (8), Freundschaft (12), Vielfalt (15).
Territorium (19), Präsenz (20), Hüten (27), Angst (28), Wildheit (38).
Reife (42), Bindung (50), Freiheit (53), Bewusstsein (57), Alpha (62).
Ein Tor kann bewusst oder unbewusst aktiv sein, siehe oben. Und ja, ein Tier kann auch GAR KEIN Tor haben. Das gibt es nur im Mammalian Design.
Die 15 Tore sind in drei Gruppen zu je fünf Toren aufgeteilt. Die Territoriale Gruppe steht für Sicherheit, Ressourcen und Revier. Die Metamorphose-Gruppe für Familie, Fürsorge und Gemeinschaft. Die Alpha-Gruppe für Führung, Wachheit und die Zusammenarbeit mit dem Menschen. Die Gruppen zeigen dir, in welchem Bereich dein Tier seine Energie besonders lebt. Ist dein Hund stark in der Territorialen Gruppe aktiviert? Dann weisst du, warum der Briefträger ein Thema sein kann.
Die Planeten bleiben nach der Geburt nicht stehen. Sie wandern weiter und aktivieren unterwegs Tore, die dein Tier von Geburt an nicht hat. Das nennt man Transite. Sie legen sich für Tage oder Wochen über das Geburts-Chart und färben es ein. Dein Tier tickt plötzlich eine Woche lang anders? Dann kann ein Transit dahinterstecken. Das Geburts-Chart bleibt dabei immer das Fundament.
Jedes Tor hat sechs Linien. Diese sechs Linien bestehen aus zwei Dreier-Paketen, und so ein Dreier-Paket heisst Trigramm. Die Linien 1 bis 3 gehören zum unteren Trigramm, die Linien 4 bis 6 zum oberen. Und jetzt wird es spannend für dein Tier: Hat es mehr Linien im unteren Trigramm, ist es eher ein Rückzugstier. Es ist mit sich selbst beschäftigt und braucht seine Ecke. Überwiegt das obere Trigramm, ist es ein Gesellschaftstier. Es sucht Kontakt und ist im Rudel gefestigter. Es kann aber auch sein, dass dein Tier beides in sich hat und keines dominiert. Auch das ist in Ordnung.
Der Typ ist das Wichtigste im Chart. Er beschreibt die Aura deines Tieres und wie es mit der Welt umgeht. Es gibt fünf Typen, wie beim Menschen. Nur die Verteilung ist komplett anders. Rund 70 Prozent aller Tiere sind Reflektoren. Beim Menschen? Etwa ein Prozent. Der Grund ist einfach: Mit fünf Zentren und 15 Toren ist die Chance kleiner, dass ein Zentrum definiert wird. Hier die fünf Typen mit meinen Spitznamen, vom häufigsten zum seltensten.
Rund 70 Prozent aller Tiere. Alle fünf Zentren weiss. Der Reflektor nimmt die Energie um sich herum auf und spiegelt sie zurück. Vor allem deine. Ist er auffällig oder unruhig, lohnt sich zuerst die Frage: Wie geht es MIR gerade? Er braucht Ruhepausen, Natur und ein ausgeglichenes Umfeld. Und nein, ein Reflektor-Chart ist nicht langweilig. Seine Tore machen ihn einzigartig.
Rund 17 Prozent. Das Sakralzentrum ist definiert. Dein Tier hat einen eigenen Motor und braucht Aufgaben, die ihm Freude machen. Bekommt es die nicht, gärt die Energie in ihm wie in einer geschüttelten Cola-Flasche. Die Bauernhofkatze, die Mäuse fängt? Klassischer Generator. Ziel für den Alltag: Kopf und Körper auslasten, abends müde.
Rund 12 Prozent. Es gibt eine Definition, aber das Sakral ist weiss. Der Projektor sieht sofort, was bei dir nicht stimmt. Er mag Menschen oft lieber als Artgenossen und steht in der Hundeschule bei den Frauchen statt bei den Hunden. Begleithund, Therapiepferd, Seelentröster. Er ist kein Motor und braucht viel Ruhe. Und er braucht die Einladung: Sieh mich, dann zeige ich dir, was ich kann.
Rund ein halbes Prozent. Sakralzentrum definiert, dazu eine Verbindung zur Kehle. Schnell, vielseitig, immer mehrere Dinge gleichzeitig. Dieses Tier braucht Abwechslung und die Freiheit, selber loszulegen. Zu viel Kontrolle? Frustriert es.
Der seltenste Typ, rund 0,1 Prozent. In 13 von 36 Jahrgängen gab es gar keinen. Nur eine einzige Kombination macht ein Tier zum Manifestor. Kanal 28-38 und Kanal 20-57 zusammen. Von der Wurzel über die Milz bis zur Kehle. Dieses Tier macht sein Ding und braucht Autonomie in seinem Bereich. Wird es ständig eingeschränkt, wird es wütend. Manchmal entsteht ein Manifestor erst im gemeinsamen Chart mit seinem Menschen.
Dein Chart und das Chart deines Tieres kann man übereinanderlegen. Daraus entsteht ein gemeinsames Chart. Es zeigt, was ihr zusammen ergibt: welche Kanäle sich zwischen euch schliessen, wo du dein Tier verstärkst und wo es dich. Manches, was du für ein Problem deines Tieres hältst, entsteht erst in eurer Verbindung. Nicht bei ihm allein. Und nicht bei dir allein.
Dein Tier hat fünf Zentren, du hast neun. Beim Tier sind es Wurzel, Milz, Sakral, Selbstzentrum und Kehle. Es fehlen Kopf, Ajna, Herz und Solarplexus. Kein Grübeln, kein Ego, keine Gefühlswellen wie bei uns. Dein Tier nimmt deine Gefühle wahr, aber es produziert sie nicht in dieser Bandbreite. Und genau da wird es manchmal schwierig: Bist du emotional definiert, kommen deine Gefühlswellen bei deinem Tier an. Es weiss aber nicht, was das ist, und kann nicht damit umgehen. Das kann es überfordern. Darum ist ein Tier im Hier und Jetzt zu Hause. Jedes Zentrum ist definiert oder offen, siehe «Offen und definiert».
Du hast die Begriffe. Jetzt fehlt nur noch das Chart deiner Fellnase, damit du weisst, wo du nachschauen sollst. 👇
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Herzlichst, Eure Chantal
PS: Yaro hat beim Korrekturlesen geschlafen. Reflektor halt. Er braucht seine Pausen. 😉

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